Tauchgasometer Duisburg - Nov 2004

Wir sind extra aus dem schönen Saarland ins Ruhrgebiet gefahren um im Gasometer zu tauchen. Da Manny ursprünglich aus der Ecke kommt stand uns eine kostenlose Unterkunft zur Verfügung (Danke Gabi!). Samstags, früh morgens, ging's zum Gasometer. Nach der schnellen Anmeldung folgte eine kurze Ein- weisung, dann schnell Ausrüstung aus dem Auto und rein in die Umzugscontainer. Die paar Meter bis zum Gasometer muss man mit einem Bollerwagen zurück legen, dank eines Kranes braucht niemand das schwere Gerät selber zum Einstieg hoch zu schleppen. Nach einem kurzen Briefing ging's ab in den schwarzen Schlund und das war unser erste Tauchgang ohne Tauchlehrer. Dort unten gibt es einiges zu entdecken, so z.B. das Röhrensysteme, Taucherglocke, der weise Hai (hinter Gittern!) und diverse Wracks. Nicht alle Ob- jekte sind beleuchtet und deswegen ist eine Lampe nur zu empfehlen.
Weil's so schön war sind wir sonntags noch mal abgetaucht und zwar in Begleitung unserer holländischen Tauchlehrer. Auch am Sonntag wurden zwei Tauchgänge absolviert und der Spaß war noch nicht gebremst, auch wenn man die 40m Breite und 12m Tiefen des Gasometers mittlerweile auswendig kannte.

Unser Fazit:
kein ganz billiges Vergnügen mit 26 Euro pro Tag, aber lohnenswert auf alle Fälle! Das Personal ist sehr freundlich und immer zu Späßen aufgelegt.
Wir kommen bestimmt wieder ... aber erst wenn die Wassertemperatur wieder gestiegen ist!

Lufttemperatur: 15 Grad
Wassertemperatur: 14 Grad
Sichtweite: soweit die Lampe scheint

Leider gibt's hier keine Bilder zu sehen, weil der ISO 200 Film nicht geeignet war für die Lichtverhältnisse!

      

letzte Aktualisierung 2005-08-30